Denkst Du reich oder denkst Du arm?

Denkst Du reich oder denkst Du arm

Die Frage ist so alt wie die Menschheit: Woran liegt es, dass manche Menschen reich werden und andere nicht?

Natürlich finden diejenigen, die (noch) nicht reich sind, jede Menge Gründe, warum es bei Ihnen (noch) nicht geklappt hat mit dem Reichsein. Und natürlich gibt es auch der eigenen Beobachtung nach einige Leute, die „von Natur aus“ begünstigt zu sein scheinen, so dass „die es natürlich viel leichter haben als ich“.

Doch wenn man mal genauer hinschaut, so stellt man fest, dass es zwar Leute gibt, die gute Voraussetzungen hatten und deren Reichtum man deswegen darauf zurückzuführen geneigt sein könnte:


  • Gutes Elternhaus mit hohem Bildungsstandard und/oder viel Geld
  • Beziehungen
  • Gutes Aussehen
  • Gesunder, starker Körper
  • Hohe Intelligenz
  • Usw. usf

Was gerne übersehen wird ist: Es gibt genauso viele Leute oder mehr mit denselben Voraussetzungen, die nicht reich geworden sind. Und die sogar trotz guter Voraussetzungen den Reichtum ihrer Eltern eingebüßt oder stark reduziert haben.

Es mag sein, dass gutes Aussehen, gute Beziehungen und ein hoher Bildungsstandard nicht schaden auf dem Weg zum großen Geld. Doch sie sind es eben nicht, die in erster Linie über finanziellen Erfolg entscheiden.


Doch was ist es dann?

Meiner Meinung nach liegen die Unterschiede weit mehr im Denken und im Handeln als in vorgegebenen ererbten Eigenschaften.

Dazu ein paar Gedanken als Anregung für Dich.

Es gibt sicher noch weit mehr dazu zu sagen. Mit diesem Artikel möchte ich Dich jedoch lediglich anregen, Dir selbst Gedanken darüber zu machen. Schnappe Dir am Besten etwas zu schreiben und ergänze meine Liste um eigene Beobachtungen und Ansichten. Schreibe in eine separate Spalte zu den Punkten, mit denen Du übereinstimmst, welche Maßnahmen Du ergreifen willst, um zu Veränderungen in Deinem Denken und Handeln zu kommen und es den Reichen gleichzutun.

Reiches Denken oder armes Denken – Was bevorzugst Du?

Lies die folgenden Statements zum reichen und armen Denken und achte dabei darauf, welche Gefühle sich in Dir regen. Welche bringen etwas in Dir zum Schwingen? Was stößt Dich ab und was zieht Dich an? Stimmen diese Gefühle überein mit dem, was Du rational darüber denkst? Ziehe Schlüsse und leite Maßnahmen ab, wie Du Dein Denken, Handeln und Fühlen in Einklang bringen kannst im Hinblick auf Deine finanziellen Ziele.

Reiches Denken Armes Denken
Eigennutz ist eine Tugend. Wenn ich nicht einmal mir selbst richtig helfen kann; wie soll ich dann erst anderen helfen? Ich muss zuerst die Welt retten und mich um alle anderen Menschen kümmern, bevor ich an mich selbst zu denken das Recht habe.
Only action brings satisfaction! Von nichts kommt nichts! Ich vertraue mein Schicksal keinesfalls einer unwahrscheinlichen glücklichen Fügung an. Lotto und andere Glücksspiele sind für mich tabu, weil sie mein Denken verderben und mir das Gefühl vermitteln, ich könnte nur durch ein äußerst unwahrscheinliches Ereignis zu etwas kommen. Ich vertraue lieber auf mich selbst, ergreife so viele Gelegenheiten wir möglich und verbringe meine Zeit mit dem Lösen von Problemen. Wie soll ich denn aus eigener Kraft zu etwas kommen? Wozu haben wir eine Regierung, die dafür sorgen muss, dass es allen und damit auch mir gut geht? Vielleicht schafft es ja auch mein fleißiger Freund oder ich gewinne im Lotto. Schließlich spiele ich jede Woche und setze nicht unerhebliche Summen dafür ein.
Eine reguläre Ausbildung durch Schulen und Universitäten ist ja ganz schön, weil man mit vielen begabten Menschen in Kontakt kommt. Aber das kann ja wohl kaum ein Garant für Reichtum sein, denn sonst würden ja Millionen studierter Leute reich werden. Ich eigne mir also selbst das erforderliche Wissen an, von dem ich meine, dass es mir hilft auf dem Weg zu Reichtum und Glück. Dabei achte ich darauf, was besonders gebraucht wird und dennoch knapp ist. Bestimmt werde ich es eines Tages schaffen. Man muss nur fleißig sein in der Schule und ein gutes Abitur machen. Dann noch ein guter Abschluss an der Universität und schon bekommt man eine tolle Stelle in einem großen Konzern und macht Karriere mit dem entsprechenden Einkommen.
So oft wie möglich nehme ich mir die Zeit, mir meine Zukunft in den schillerndsten Farben auszumalen. Ich setze mir Ziele und schaue nach vorn auf das, was mich tolles erwartet. Es ist schon bitter, wie viele gute Gelegenheiten ich schon verstolpert habe. Ich denke oft darüber nach, was ich in der Vergangenheit falsch gemacht habe und was ich stattdessen hätte tun sollen. Das betrübt mich und raubt mir die Energie, heute und morgen etwas zu tun.
Mit Geld verbinde ich kaum Emotionen. Für mich ist Geld ein gutes Werkzeug, mit dem ich meine Ziele leichter erreichen kann. Es eröffnet mir noch mehr Möglichkeiten als ich sowieso schon habe und führt zu einer positiven Aufwärtsspirale. Viel Geld begeistert mich und wenig Geld zu haben macht mir Angst. Deshalb hängt meine emotionale Stabilität von meinem Kontostand ab. Ich sehne mich danach, so bald wie möglich reich zu sein und dann endlich mit dem Arbeiten aufhören und angstfrei und sicher leben zu können.
Ich folge meiner Leidenschaft! Natürlich sorge ich dafür, dass ich stets ausreichend versorgt bin. Doch dauerhaft werde ich niemals nur für Geld arbeiten, sondern stets dafür sorgen, dass meine Arbeit interessant ist, mir Spaß macht und meiner persönliche Entwicklung vorantreibt. Geld folgt der Leidenschaft und dem Können. Wenn ich etwas sehr gern mache, mache ich es früher oder später auch sehr gut. Und wenn ich etwas sehr gut mache, so gibt es immer Menschen, die dafür zu bezahlen bereit sind. Job ist Job. Ich muss mich schließlich finanziell irgendwie über Wasser halten. Das Leben ist nun mal kein Ponyhof und auch kein Zuckerschlecken. Wenn ich Glück habe, finde ich einen Job, der mir über mehr als einige Wochen hinweg Spaß macht.
Ich setze mir große Ziele! Lieber 80% von einem gigantischen Ziel erreichen als 100% von einem winzigen Ziel. Mir egal, wenn andere mich kritisieren, ich würde den Mund zu voll nehmen. Wir werden sehen, wer am Ende besser dasteht. Ich will auf keinen Fall als Aufschneider dastehen. Wie peinlich, lauthals hohe Ziele zu verkünden und es dann nicht zu schaffen. Da setze ich mir lieber kleine Ziele und erspare mir und anderen die Enttäuschung.
Ich möchte etwas sein und nicht nur etwas haben. Deshalb fokussiere ich mich immer wieder darauf, mich selbst weiterzubringen und aus meinen Erfolgen und Niederlagen zu lernen und immer besser zu werden. Ich muss viel tun, um schnelle Ergebnisse zu erzielen. Mir geht es darum, etwas zu besitzen und andere damit zu beeindrucken.
Ich setze einen größeren Hebel ein, indem ich nicht nur mein eigenes Geld für das Erreichen meiner Ziele verwende, sondern auch das anderer Leute. Zwar habe ich nicht sonderlich viel Geld, aber wenn ich lange genug spare, kommt vielleicht auch genug zusammen, um etwas Größeres zu beginnen.
Ich will reich werden und das geht besonders gut, wenn meine Ausgaben ausreichend weit unter meinen Einnahmen liegen. Ich gönne mir das, was mir wichtig ist, verschwende aber kein Geld für Firlefanz. YOLO: You only live once! Ich will doch nicht ewig knausern, sondern auch heute schon gut leben. Meine Einnahmen werden sich schon noch verbessern. Also kann ich jetzt das Geld auch ausgeben, was ich einnehme.
Staatliche Einrichtungen sind keine Vermittler brillanter finanzieller Ideen und lehren nicht, wie man reich wird. Wie denn auch, wenn dort Leute ohne Unternehmerspirit für ein durchschnittliches Gehalt arbeiten und gedanklich ganz woanders sind (z.B. bei der Altersvorsorge und dem schon in wenigen Jahrzehnten anstehenden Ruhestand) als dabei, reich zu werden? Deshalb zeige ich meinen Kindern selbst die Grundgesetze für Reichtum und Glück. Was soll das Gerede von viel Geld? Erst mal müssen meine Kinder zusehen, dass sie gut durchs Leben kommen. Das geht am besten durch einen sicheren Job. Der bringt zwar keine Reichtümer ein, erfordert aber auch keine riesigen Mühen und Risiken. Wichtiger als ständig an Geld zu denken ist eine gute bodenständige Ausbildung.
In Bezug auf Geld bin ich total gelassen. Ich verfüge über inneren Frieden und gebe gerne zu, dass Geld viele Probleme lösen kann. Daher gestatte ich mir auch sehr gerne, noch mehr Geld zu machen. Denn dann kann ich meine Probleme und die anderer Menschen noch besser lösen. Zu Geld zu kommen ist ein immerwährender Kampf ums Überleben. Geld ist ein notwendiges Übel in unserer Gesellschaft und viel schöner wäre es doch, wenn wir alle uns dafür nicht so krumm legen müssten.
Ich bilde mich lieber weiter als mich nur unterhalten zu lassen. Ich lese Sachbücher, studiere Wirtschaftszeitungen, lese gute Blogs und schaue mir neue Hard- und Software an und tue auch sonst vieles, was meinen Horizont erweitert. Sachthemen sind doch total dröge. Ich mag es lieber, mir abends einen schönen Film im Fernsehen oder im Kino anzuschauen oder Computerspiele zu spielen. Außerdem lese ich gerne Romane; mindestens einen pro Woche.
Ich umgebe mich gerne mit gleichgesonnenen Leuten. Unternehmer, Entrepreneure und Menschen mit hochfliegenden Plänen und Ideen sind mir liebe Gesellschaft. Außerdem mag ich die Gesellschaft wohlhabender Leute, die nicht über die Preise von Schnaps und Zigaretten im Supermarkt lamentieren, sondern wie ich interessantere Gesprächsthemen bevorzugen. Mit ihnen kann ich zudem viel besser über neue vielversprechende Geschäftsideen sprechen als mit denjenigen, deren Denken gerade bis zur Fleischtheke mit den Sonderangeboten reicht. Reiche Leute sind snobistisch und Geld verdirbt den Charakter. Da bleiben wir doch lieber unter uns ehrlichen und anständigen Menschen. Arm aber glücklich; was soll daran falsch sein?
Ich konzentriere mich auf meine Einnahmen. Zwar sorge ich dafür, dass meine Einnahmen größer sind als meine Ausgaben. Und beginne am Anfang auch damit, indem ich sparsam bin. Doch nach einer möglichst kurzen Anfangsphase tue ich es lieber durch das Steigern meiner Einnahmen als durch das Senken meiner Ausgaben. Ich weiß: durch Sparen alleine ist noch niemand reich geworden. Der Gesetzgeber fördert meine Altersvorsorge. Deshalb spare ich so viel ich kann und lege das Geld in Riester- oder Rürup-Rente an. Klar bekomme ich kaum so viele Zinsen, dass die Inflation ausgeglichen wird. Aber über die Jahrzehnte sammelt sich trotzdem etwas an. Dafür lebe ich gerne sparsam. Riskante Geschäfte überlasse ich lieber anderen als meiner sauer verdientes Geld zu riskieren.

Ich hoffe, dass Du beim Durchlesen und Durchleben dieser Liste Erkenntnisse über Dein aktuelles Geldbewusstsein gewinnst und Dir Ideen kommen, wie Du zukünftig finanziell erfolgreicher werden kannst.


Dabei wünsche ich Dir viel Spaß und Erfolg!

Dein NLPete

P.S.: Das Bild zeigt übrigens nicht die Goldbarren der Ukraine, denn die haben sich die USA bereits gekrallt. 😉
Wir müssen also noch ein wenig daran arbeiten, ein paar Kistchen Goldbarren zusammenzubekommen.
Mit Hilfe des Artikels und der resultierenden Verbesserung Deines Geldbewusstseins bist Du diesbezüglich schon wieder einen Schritt weiter.

Schlusswort

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Ich wünsche Dir ganz viel Spaß & Erfolg bei dem, was Du tust!
Dein NLPete

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