Der Weg zur Zufriedenheit

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Zufriedenheit ist ein großes und wertvolles Ziel. Doch wie gestaltest Du den Weg dorthin?

Wie fing es an?

Wie die meisten Menschen hast Du Dein Leben voller Optimismus begonnen.

Zwar warst Du zu Beginn zu 100% abhängig von Deinen Eltern. Doch Du warst zu Recht getragen von der unerschütterlichen Sicherheit, dass sie alles dafür tun würden, dass es Dir gut geht.


Auch als Du zu laufen begannst und das Radfahren erlernt hast, wusstest Du ganz sicher, dass Du es schaffen würdest. Und dass Du einfach nur so lange dran bleiben müsstest, bis es klappt. Was Du dann auch getan hast.

Insgesamt warst Du also ein properes kleines Persönchen mit dem Willen zur Vervollkommnung Deiner Fähigkeiten. Und der inneren Gewissheit, dass Du auch ohne sie bereits toll bist.


Doch irgendwann auf dem Weg zum Erwachsenen-Dasein geht bei vielen Menschen dieser Spirit und diese tiefgehende Überzeugung des eigenen Wertes verloren. Viele äußere Einflüsse klopfen viele kleine Stücke ab von unserem angeborenen starken Selbstwertgefühl: Eltern, Lehrer, Medien und unangenehme oder peinliche Ereignisse in der Öffentlichkeit.

Der Einfluss der Schule

Insbesondere die Schule spielt häufig eine sehr unrühmliche Rolle. Sie wurde ursprünglich zu dem Zweck geschaffen, dem dummen Pöbel etwas beizubringen, weil die Welt komplexer wurde und viele Aufgaben ohne ein Mindestmaß an Bildung nicht mehr zu bewältigen waren. Doch die Kinder des Pöbels sollte zwar etwas lernen, doch gerade so viel, wie für die Arbeit als Bauer, Handwerker, Soldat oder Beamter unbedingt erforderlich war. Und nicht mehr, damit sie nicht etwa aufmüpfig wurden und mehr Rechte verlangten, als ihnen von den Herrschenden zugestanden wurden. Unterstützt wurde dieser Ansatz dadurch, dass den Kindern Kadavergehorsam beigebracht wurde und ihr Selbstbewusstsein durch vielerlei Maßnahmen geschwächt wurde.

Diesen ursprünglichen Ansatz für Schule hat leider ein großer Teil der modernen Lehranstalten noch immer nicht abgelegt. Und so kommt es, dass viele Erwachsene nach Durchlaufen dieser Anstalten von Selbstzweifeln geplagt sind.

Sie beurteilen sich selbst viel zu negativ im Hinblick auf ihre Kraft, Ausdauer, Eleganz, Schönheit, Intelligenz, Disziplin, Fleiß usw. usf.

Inneres Mangelgefühl

Mit anderen Worten: Die Gesellschaft impft viele Menschen mit einem starken Mangelgefühl in Bezug auf sich selbst. Alles Üble dieser Welt empfinden die Betroffenen als ihre Schuld und mögen sich selbst und ihr Leben nicht.


Als Ergebnis versuchen viele dieses tiefsitzende unbewusste Mangelgefühl zu kompensieren und immer besser und besser zu werden im Hinblick auf eigene Kriterien oder das, was gerade durch den Mediendschungel gejagt wird. Sie zweifeln ihre eigenen Fähigkeiten an oder sind unglücklich über ihre als zu langsam empfundenen Fortschritte. „Praktisch“ sind in diesem Zusammenhang auch die oft zu beobachtenden Versuche, sich selbst am Erfolg zu hindern, indem Selbstsabotage verübt wird.

Ich weiß, wovon ich spreche. Denn als Kind einer aus einfachen Verhältnissen stammenden Mutter und einem nach dem Krieg als Teenager aus seiner Heimat vertriebenen und später aus der DDR vor dem Mauerbau geflüchteten Vater „erbte“ ich zwar viel Fleißbewusstsein und den Drang, zum Bildungsbürgertum zu gehören. Ich schaffte auch alles gut und wurde dadurch zu einem freiberuflichen Akademiker, der materiell betrachtet ein recht komfortables Leben führte und damit auch zufrieden war. Doch was ich nicht mit auf den Weg bekam, war ein starkes Selbstbewusstsein und eine hohe innere Wertschätzung. Aus heutiger Sicht verstehe ich die Hintergründe gut. Denn meine Eltern waren durch den Krieg, die Vertreibung und den Tod von Angehörigen etc. traumatisiert, ohne dass ihnen dies als junge Menschen und auch später nicht wirklich bewusst war. Zudem gab es zu dieser Zeit auch keine Hilfe in Form von posttraumatischer Therapie oder Ähnlichem. Praktisch auch gar nicht durchführbar, da davon Millionen Deutsche betroffen waren.  Erst später im Zuge meiner Beschäftigung mit NLP habe ich vieles davon aufgearbeitet und bin erheblich besser drauf als in meinen Anfängen.

Ich kann also gut nachvollziehen, wenn sich jemand noch nicht vollwertig fühlt und nach vielem strebt in der Hoffnung, dadurch ein besseres Selbstwertgefühl zu erreichen.

Doch bedenke, dass Du wahre innere Wertschätzung für Dich selbst nur erreichen kannst, wenn Du Dich von äußeren Erfolgen unabhängig machst. Du bist so wie Du bist, bereits vollwertig und vollständig und gut. Natürlich kannst Du gerne wie auch ich nach immer noch mehr streben und Dich weiterbringen in den Bereichen, die Dir wichtig sind. Doch ist dies erheblich leichter auf der Basis einer bereits hohen Wertschätzung Dir selbst gegenüber und Deinem aktuellen Zustand.

Die Folgen

Unzufriedenheit mit sich selbst führt zu schlechten Beziehungen, suboptimaler beruflicher Entfaltung und Karriere, unvorteilhaftem Verhalten und Gewohnheiten in Form von permanentem Nörgeln, zu viel Essen/Alkohol/Nikotin etc.

Wie findest Du den Weg?

Angesichts der Folgen sollte das innere Mangelgefühl lieber vermieden werden. 😉

Doch ist das oft leichter gesagt als getan, so dass sich die Frage stellt:

Wie ist der Weg hin zu einer durchdringenden Zufriedenheit mit Dir und Deinem Leben?

Vertraue Dir selbst!

Eines der Probleme, die Du angehen kannst, ist, wenn Du Dir selbst nicht vertraust.

Es ist bei Deiner Beziehung mit Dir selbst nicht anders als bei Beziehungen zu anderen Menschen. Wenn Menschen permanent ihre Zusagen nicht einhalten und ihr Wort brechen, dann wirst Du irgendwann aufhören, ihnen zu vertrauen. Zudem ist es schwer, jemanden zu mögen, dem Du nicht vertraust.

Das ist bei Deiner Beziehung mit Dir selbst genauso: Wenn Du Deine eigenen Versprechen Dir gegenüber nicht einhältst, so vertraust Du Dir irgendwann nicht mehr und dann magst Du Dich auch nicht mehr.

Sei also zuverlässig bei Versprechen, die Du Dir selbst gibst! Halte sie ein und stehe zu Verabredungen mit Dir selbst, die Dir Freude und Entspannung, soziale Kontakte und vieles mehr geben, was Dir wichtig ist!

Baue das Vertrauen zu Dir selbst in aller Ruhe schrittweise auf und irgendwann wirst Du Dir selbst wieder vertrauen, dass Du ein toller Mensch bist!

Urteile nicht so hart über Dich!

Ebenfalls ungut ist, wenn Du Dich selbst schlecht bewertest. Eine perfekte Möglichkeit dafür ist, sich auf allen Gebieten mit unrealistischen Idealen zu vergleichen. Du willst z.B.:

  • den Körper eines Topathleten haben
  • bildhübsch sein wie ein Fotomodel
  • beruflich ganz vorne dabei sein und eine Bilderbuchkarriere hinlegen
  • viele Sprachen beherrschen
  • mehrere Musikinstrumente spielen
  • die perfekte Familie haben
  • …. (die Liste kann hier beliebig fortgeführt werden)

Natürlich ist dies in Summe absolut unrealistisch. Denn jeder einzelne Punkt kann nur von ganz wenigen Menschen erreicht werden und alle zusammen vermutlich von niemandem.

Wenn Du also diesen Idealen nachhängst und Dich damit vergleichst, so wirst Du unweigerlich schlecht abschneiden und Dich durch solche Vergleiche weder toll fühlen noch werden.

Wie viele Sportpsychologen den von ihnen betreuten Topathleten beibringen, ist es absolut kontraproduktiv, sich mit allerhöchsten Idealen oder mit den Leistungen oder Eigenschaften anderer Leute zu vergleichen.

Lasse das!

Wenn Du Dich mit etwas vergleichen möchtest, um Deinen Fortschritt zu messen, dann gibt es dafür eine ganz hervorragende Möglichkeit: Vergleiche Dich mit dem, der Du gestern warst. Dann kannst Du jeden Tag Fortschritte machen und Dich dabei permanent wohl fühlen. Und im Laufe der Zeit resultieren aus den vielen kleinen Fortschritten ganz beachtliche Erfolge und Du fasst immer mehr Vertrauen in Dich.

Eine kleine Übung

Um Deine eigene Bewertung zu ermitteln als ersten Schritt hin zu einer Veränderung kannst Du folgendes tun:

  • nimm Dir ausreichend Zeit (mindestens eine halbe Stunde)!
  • begib Dich in eine ruhige, angenehme Umgebung!
  • notiere, welche Ideale Du verfolgst!
  • frage Dich, wie stark Du Dir zutraust, Deine Vorsätze umzusetzen, Ziele zu verfolgen und Dinge zu erledigen!

Welche Ideen entstehen dadurch in Dir, in Zukunft etwas anders zu machen als bisher?

Schlusswort

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Ich wünsche Dir ganz viel Spaß & Erfolg bei dem, was Du tust!
Dein NLPete

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