Eine hervorragende Methode, um unzufrieden zu werden

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Soziale Medien machen es heute viel leichter, Methoden anzuwenden, um so richtig schön unzufrieden zu werden.

Einfache, praktische und leicht umsetzbare Tipps für Unzufriedenheit

Vergleiche Dich mit jemand anderem

Grundlage dieser Methode ist, sich mit anderen zu vergleichen im Hinblick auf den tatsächlichen oder vermuteten Spaß und Erfolg, den diese im Leben haben und man selbst im Vergleich dazu weniger oder gar nicht.

Vergleiche Dich mit sehr vielen anderen, die ein besseres Leben haben

Diese Methode ist insofern äußerst effektiv, als es bei Millionen von Menschen sehr leicht fällt, jemanden zu finden, der im Hinblick auf eine bestimmte Eigenschaft oder Fähigkeit besser ist als wir.


Steigern lässt sich das noch dadurch, dass man sich nicht mit nur einer einzigen Person vergleicht. Denn da diese Person nicht auf allen Gebieten der/die tollste sein kann, würden wir dann vielleicht auch selbst mal ein paar Pluspunkte sammeln.

Besser ist es also, sich für jede einzelne Eigenschaft oder Fähigkeit andere zu suchen, die in diesem speziellen Punkt besser sind.

Vergleiche die guten Dinge im Leben anderer mit den schlechten in Deinem eigenen!

Perfekt ist es, die schlechten Dinge im eigenen Leben mit den guten Dingen im Leben anderer zu vergleichen und nicht etwa umgekehrt die guten Dinge im eigenen Leben mit den schlechten Dingen im Leben anderer.


Du siehst vielleicht schon, dass es durch einen Kombination dieser Techniken gelingen könnte, sich so richtig schön klein und unvollkommen zu fühlen.

Ignoriere den Unterschied zwischen virtueller und realer Welt!

Wichtig ist natürlich auch, dass man nicht darauf achtet, dass die Außendarstellung vieler Menschen nicht ihrem wahren Leben und ihren inneren Gefühlen entspricht.

Das gilt auch und sogar ganz besonders für soziale Medien.

Denn wer bis auf ein paar unglückliche Seelen postet schon häufiger als ein paar Mal, dass ihm die Milchflasche aus der Hand gefallen ist, er ständig Stress mit dem Partner hat, Furunkel am Hintern, die Hämorrhoiden brennen usw. usf.?

Das ist eher selten. Stattdessen werden lieber tolle Sachen gepostet, die man gemacht, erledigt oder erlebt hat. Tolle Begegnungen mit tollen Menschen, Urlaubsfotos und vieles mehr geistern durch die Timeline der User.

Und so erscheint es, als ob andere Menschen permanent mehr Spaß und Erfolg hätten als man selbst.

Doch bedenke: Jeder einzelne trägt nur zu einem kleinen Teil zu diesem phantastischen Gesamtbild Deiner Timeline bei. Und mitnichten ist das Leben derjenigen, die schöne Beiträge posten, eine nicht enden wollende Straße des Erfolgs mit Spaß und super Erlebnissen Tag für Tag.

Ein jeder von uns hat auch Phasen, in denen es mal nicht so gut läuft, Enttäuschungen zu bewältigen und Aufgaben zu meistern sind.

Oder vielleicht doch lieber anders?

Wer partout gerne unzufrieden oder gar unglücklich will, hat also schon eine Menge guter Tipps an die Hand bekommen.

Doch was ist, wenn Du zu der Gruppe gehörst, die sich lieber gut fühlen?

In dem Fall ist es eine gute Idee, sich zwar an den schönen Geschichten und Bildern zu erfreuen und daraus Inspiration zu gewinnen. Sich jedoch nicht verleiten zu lassen, die virtuelle Welt mit der realen zu verwechseln und sich dadurch schlecht zu fühlen, dass man sein Alltagsleben mit den gesammelten herausragenden schönen Erlebnissen und Erfolgen von hunderten oder tauschenden von Mensch in seiner Timeline vergleicht. Und auch nicht im realen Leben mit dem Nachbarn oder sonst wem.

Wir kennen das aus der Sportpsychologie: Am erfolgreichsten sind Athleten, die sich auf sich selbst fokussieren und sich Woche für Woche im Vergleich zur Vorwoche zu verbessern trachten. Und dabei keine Gedanken an die Konkurrenten verschwenden. Denn das Ergebnis eines Vergleichs mit diesen könnte sein: „Ich bin besser als die anderen. Also kann ich mal etwas kürzer treten im Training.“. Oder auch: „Die anderen sind viel besser als ich und trainieren emsig. Das aufzuholen schaffe ich nie.“ Weder das eine noch das andere hilft wirklich weiter auf dem Weg nach vorn.

Also fokussiere Dich lieber auf Dich selbst, welche Interessenschwerpunkte Du hast und welche Deiner Eigenschaften und Fähigkeiten Du ausbauen willst, um Spaß, Freude und Erfolg zu haben! Und dann arbeite einfach mit Begeisterung daran und nutze Techniken und Methoden, um Schritt für Schritt voranzukommen!

Eine kleine Übungsaufgabe zur Steigerung der Zufriedenheit

Denke nach:

  1. Mit wem vergleichst Du Dich?
  2. Wann führen Vergleiche zu guten Gefühlen und wann zu schlechten Gefühlen?
  3. Welche Deiner Eigenschaften und Fähigkeiten vergleichst Du besonders oft mit anderen?
  4. Woher beziehst Du Dein Bild von anderen, mit denen Du Dich selbst vergleichst? Aus persönlichen Erzählungen der anderen, aus Erzählungen anderer, aus sozialen Medien, Nachrichtenmagazinen, Funk, Film, Fernsehen, Klatschpresse oder auch nur Deiner eigenen Vorstellung vom Leben anderer?
  5. Entscheide, ob Dir solche Vergleiche weiterhelfen oder nicht.
  6. Wenn Du zum Entschluss gelangt bist, Dich besser nicht mit anderen zu vergleichen, sondern lieber mit Deinem eigenen Selbst von gestern und von vor einer Woche. Wie bekommst Du es dann hin, Dich nicht mehr durch Vergleiche mit dem fiktiven oder virtuell aufgehübschten Selbst anderer zu verschleißen, sondern stattdessen frohgemut und gut gelaunt mehr auf Dich selbst zu konzentrieren und an Dir selbst zu arbeiten?

Schlusswort

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Ich wünsche Dir ganz viel Spaß & Erfolg bei dem, was Du tust!
Dein NLPete

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