Erfolg ist keine Frage des Talents

Statisches versus dynamisches Selbstbild

Das statische Selbstbild

Du kennst vermutlich auch einige Menschen, die ein eher statisches Selbstbild haben.

Dieses Selbstbild sieht so aus, dass ein Mensch bei der Geburt eine Menge Gaben mitbekommt:

Intelligenz, Geschicklichkeit, Charakter usw. usf.

Und diese Eigenschaften geben vor, wie man später einmal sein wird und dass man deshalb nur in den Bereichen richtig erfolgreich sein könne, in denen man das richtige „Talent“ hat.


Dieses statische Selbstbild wirkt stark einschränkend.

Denn wenn man neue Dinge anfängt, so ist man naturgemäß zunächst nicht so gut, weil aller Anfang bekanntermaßen schwer ist.

Ein statisches Selbstbild führt in solchen Situationen oftmals dazu, dass Menschen mit einem solch statischen Selbstbild beim Auftreten von Anfangsschwierigkeiten sehr schnell aufgeben und sich darauf berufen, dass sie eben kein „Talent“ für eine bestimmte Sache hätten.

Das dynamische Selbstbild

Doch die Dinge liegen in Wahrheit etwas anders.

Denn es gibt zahlreiche Untersuchungen, welche Eigenschaften Menschen am Ehesten erfolgreich machen.

Dabei stellte man überrascht fest, dass keineswegs eine gute Herkunft, perfekte genetische Grundausstattung, behütete Kindheit und Jugend oder Ähnliches die ausschlaggebenden Faktoren waren.

Und es gibt sehr viele Beispiele von Menschen, die aus ungünstigen Umständen kamen und dennoch überaus erfolgreich waren.

 

Anstelle der bei der Geburt erhaltenen Grundausstattung an Fähigkeiten ist für den Erfolg in allererster Linie entscheidend, welche Offenheit, Begeisterung und welchen Einsatz man für die Bewältigung von Herausforderungen mitbringt.

 

Den alten Glaubenssatz eines statischen Selbstbildes kann man also guten Gewissens ersetzen durch den viel angenehmeren eines dynamischen Selbstbildes.

Denn wir können jede unserer Fähigkeiten, seien sie körperlich, geistig oder seelisch, durch beharrliche Übung in einem Maße weiterentwickeln, wie manch einer mit einem statischen Selbstbild es nicht für möglich hält.

Weil er übersieht, wie viel Zeit und Energie wir investiert haben, um besondere Fähigkeiten zu erwerben.

 

Es kommt also vor allem darauf an, Einsatz und Durchhaltevermögen zu erbringen gemäß der simplen Formel „Ohne Fleiß kein Preis“.

Und das gilt auch und gerade für unsere geistigen Fähigkeiten.

Denn das Gehirn ist wie ein Muskel.

Und wie ein Muskel nur durch Beanspruchung wächst und gedeiht, so kann sich auch Dein Gehirn besonders gut entwickeln, wenn es beständig gefordert wird.

Für alle unsere Fähigkeiten gilt das eiserne Motto der Evolution „use it or loose it“.

Das, was Du an Körper oder Geist nicht nutzt, wird rigoros wegoptimiert und abgebaut.

Sieh Dir nur Menschen an, die lange Zeit keinen Sport gemacht haben oder bettlägerig waren.

Oder Menschen, die einige Jahre ihres Lebens einen monotonen Job ausgeübt und die Abende passiv vor dem Fernseher verbracht haben.

Dann weißt Du, was ich meine.

 

Strenge Dich also an und gib Dein Bestes!

Bemühe Dich jeden Tag, ein kleines bisschen besser zu werden!

Und zwar in einer Form, dass Du Dich dabei wohl fühlst!

Vermeide sowohl Unterforderung als auch Überforderung!

Achte dabei nicht auf die Bewertung von außen durch andere, sondern darauf, dass Du selbst das Gefühl hast voranzukommen und Spaß hast!

Dann arbeitet die Zeit für Dich und Du wirst im Verlaufe der Wochen und Monate in einen immer stärkeren Aufwärtstrend hinein kommen.

Und alles Weitere ergibt sich wie von selbst.

Literatur zum dynamischen Selbstbild

Ein sehr gutes Buch zum dynamischen Selbstbild ist

Selbstbild: Wie unser Denken Erfolge oder Niederlagen bewirkt
Dieses Buch präsentiert die Grundlagen in angenehmer erzählerischer Form und ist sehr leicht verdaulich.
Nach der Lektüre hatte ich ein sehr erfrischendes Gefühl der Leichtigkeit und der Gewissheit, mein Schicksal selbst in der Hand zu halten.

Christian Bischoff beschreibt in

Willenskraft: Warum Talent gnadenlos überschätzt wird
sehr gut, dass Dranbleiben und Fokussieren die wesentlichen Erfolgsfaktoren sind.
Das Buch liest sich locker flockig und hierließ bei mir einen angenehmen Aha-Effekt.
Geahnt oder halb gewusst hatte ich’s ja schon, doch das Lesen des Buches hat mir all dies assoziativ ins Gedächtnis zurückgerufen und mit einigen neuen Erkenntnissen angereichert.

Zu dieser Thematik passt außerdem auch dieses etwas wissenschaftlichere Buch:

The Brain That Changes Itself
Es beschreibt, welch gewaltige Veränderungen Deiner neurologischen Basis möglich sind, wenn Du Dich entsprechenden Einflüssen aussetzt und Dich selbst auf verschiedene Arten forderst.
Ein überaus interessantes Buch, weil es insbesondere mit einigen limitierenden Glaubenssätzen aufräumt, die einige Menschen in der Nutzung ihres vollen Potenzials behindern.

Epigenetik

Doch dies ist erst der Anfang.

Darüber hinaus kannst Du entgegen landläufiger Auffassungen sogar die Grenzen Deiner genetischen Ausstattung erweitern!

Denn Gene und Umwelt beeinflussen sich wechselseitig und die bei Geburt mitgebrachte genetische Grundausstattung wird permanent und lebenslang verändert.

Der Fachbegriff dafür heißt Epigenetik und es geht darum, wie aufgrund von Umwelteinflüssen und von Dir vollführten Handlungen bestimmte Gensequenzen an- und abgeschaltet werden.

Und diese veränderten Gensequenzen werden dann auch weitervererbt und beeinflussen die Genausstattung Deiner Kinder und Enkel.

Das finde ich überaus spannend!

Podcasts und Literatur zur Epigenetik

Einen sehr guten Einstieg in das Thema Epigenetik bietet Peter Spork.


Ich empfehle, als Erstes die beiden Podcasts mit ihm anzuhören und zu sehen, wie sehr Du in die Tiefe gehen möchtest:

Wenn Du im Anschluss tiefer einsteigen möchtest, so kannst Du Dich anschließend seinem Buch „Der zweite Code“ widmen.

Budgetschonend als
Taschenbuch: Der zweite Code: EPIGENETIK oder: Wie wir unser Erbgut steuern können
oder etwas edler als
Gebundene Ausgabe: Der zweite Code: Epigenetik – oder Wie wir unser Erbgut steuern können

Fazit

Aus diesen Erkenntnissen zum Selbstbild und zur Epigenetik ergibt sich eine große Verantwortung für die Einflüsse, denen Du Dich aussetzt, und die Lebens- und Denkgewohnheiten, die Du pflegst.

Achte auf Deinen Lebenswandel!

Du bist und wirst, was Du tust!

Schlusswort

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Ich wünsche Dir ganz viel Spaß & Erfolg bei dem, was Du tust!
Dein NLPete

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