Ideale und Fantasien – Was willst Du damit?

Ideale und Fantasien - Was willst Du damit - Artikelbild

Oftmals ist unser Leben geprägt von Fantasien, Idealen und Erwartungen an uns selbst, an andere und an das Leben. Unglücklicherweise sind wir uns dessen häufig nicht bewusst.

Der Zusammenhang zwischen Fantasie und Realität

Während wir unsere Fantasien hegen und pflegen, treten bedauerlicherweise immer wieder mal unschöne Probleme auf. Nämlich dann, wenn das Leben beschlossen hat, nicht unseren Fantasien zu entsprechen.

Die Realität ist aufregend, vielseitig, faszinierend und bizzar. Trotzdem kann sie es nicht mit unseren Fantasien aufnehmen, die immer noch eine Schippe drauf legen. Egal wie superduper Dein echtes Leben ist. Wenn Du es mit Deinen Fantasien, Wünschen und Träumen vergleichst, reicht es nicht an diese heran.


Das ist ein wichtiger Grund, warum viele Menschen unzufrieden sind mit anderen Menschen, sich selbst und ihrem Leben.

Außerdem kann dies dazu führen, dass wir leicht auf Werbebotschaften hereinfallen und Glück durch Äußerlichkeiten zu erhaschen versuchen. Wir stellen uns vor, wie wahnsinnig glücklich wir sein werden, wenn wir erst mal dieses Auto, jenes Juwel, die neue Kaffeemaschine, noch mehr Kleider und Schuhe haben.

Doch wir alle wissen aus Erfahrung, dass auf materiellem Erwerb basierendes Glück recht kurzlebig ist und nicht so riesig groß, wie wir es uns vorgestellt hatten. Wir freuen uns direkt nach dem Kauf, beim Auspacken und in Betrieb nehmen und wenn es gut läuft auch noch einige Tage danach. Doch dann gewöhnen wir uns daran und die Dinge sind dann einfach da und machen vielfach auch noch Arbeit, sie zu verwalten (aufräumen, pflegen, …). Verstehe mich bitte richtig: Ich selbst kaufe gerne qualitativ hochwertige Produkte und erfreue mich an ihnen und finde das auch toll und legitim. Hier geht es nur darum, nicht seine innere Zufriedenheit und sein Glück allein davon abhängig zu machen.

Zu den Äußerlichkeiten, die wir uns in unseren Fantasien vorstellen und als Maßstab für die Realität nehmen, können z.B. auch folgende zählen:

  • Wir sehen jemanden mit einem ästhetischen Körper und fantasieren, wie wir selbst so attraktiv, stark, gesund und schön werden.
  • Wir stellen uns einen Traumpartner vor, der uns glücklich macht, jeden Wunsch von den Augen abliest, romantisch, fürsorglich und was sonst noch alles ist.
  • Wir imaginieren neue produktive Gewohnheiten, die auf Anhieb perfekt klappen, die wir mit eiserner Disziplin ohne Fehl und Tadel umsetzen.
  • Wir wünschen uns, dass andere Menschen immer höflich und zuvorkommend zu uns sind, niemals den Parkplatz wegschnappen.
  • Wir halten es für völlig selbstverständlich, dass unser Partner oder unserer Kinder immer unverzüglich das Geschirr spülen, ihre Sachen wegräumen und den Rasen mähen. Klaglos und zuverlässig.
  • Wir wollen, dass andere Leute sich viel lieber interessiert unsere Erzählungen anhören als selbst zu reden.

Sehr oft sind wir uns dieser und weiterer Fantasien, innerer Erwartungshaltungen und Wünsche nicht bewusst.

Doch wann immer Du einmal frustriert, enttäuscht oder wütend bist, so weist Du, dass sich irgendeine Deiner Fantasien im realen Leben nicht materialisiert hat.

Du bist dann vielleicht unzufrieden mit Dir selbst, weil Du nicht den perfekten Körper hast und ihn auch nicht erreichst, weil Du aus Bequemlichkeit zu wenig trainierst. Oder weil Dein Ehepartner und Deine Kinder nicht die perfekten Menschen sind, die sie gefälligst für Dich zu sein haben. Die einfach das Geschirr in der Küche stehen lassen, bis es grün wird, ihre Sachen dort liegen lassen, wo noch etwas zu sehen ist vom Fußboden. Ganz allgemein eben, weil Du nicht, wie Du es verdienst, im Mittelpunkt des Friedens, Glücks und perfekten Lebens stehst und umgeben bist von Menschen, die Dich bedingungslos lieben, Dir jeden Wunsch von den Augen ablesen und dafür sorgen, dass sich die allergroßartigsten Dinge in Deinem Leben abspielen.

Zufriedenheit stellt sich ein, wenn Du diese Fantasien, Wünsche und Zielvorstellungen als das siehst, was sie sind und sein sollten: Gute schöne große Ziele, deren Vorstellung Dich motivieren kann, Dich auf sie zuzubewegen und das zu tun, was Dir möglich ist, um sie zu erreichen. Und den Weg dorthin und jede kleine Verbesserung Tag für Tag zu genießen als wichtigen Schritt in die richtige Richtung.

Ich plädiere also mitnichten dafür, diese Fantasien einzustellen und kleiner zu machen. Ganz im Gegenteil finde ich sie äußerst wichtig und nutze sie auch, um mir selbst Motivation zu verschaffen.

Ich plädiere jedoch dafür, nicht nur stets auf das endgültige Ziel zu starren und enttäuscht zu sein, wenn es noch nicht erreicht ist. Sondern sich selbst durch Fantasien den Weg zu weisen und sie so zu gestalten, dass Du selbst sie umsetzen kannst anstatt zu verlangen, dass andere dies tun. Wenn Du die Hilfe anderer in Anspruch nehmen willst oder Dir von ihnen bestimmte Verhaltensweisen wünscht, so gehe einfach mit gutem Beispiel voran und nimm sie auf eine angenehme Weise mit auf Deinen Weg in eine noch schönere Zukunft als die Gegenwart bereits ist.

Das Leben vieler Menschen ist schön, aufregend, interessant, von vielfältigen soziokulturellen Erfahrung geprägt und vieles mehr. Es hängt lediglich davon ab, dies wieder richtig wahrzunehmen und neu schätzen zu lernen.

Dafür ist es hilfreich, dass Du Dich selbst beobachtest und erkennst, wann Du Fantasien hegst, die nicht zu Deiner Zufriedenheit beitragen. Du kannst diese Fantasien oder Deine emotionale Sicht auf sie verändern oder die betreffenden Fantasien auch einfach ganz weglassen.


Schau Dir die Realität Deines Lebens an und erkenne den Reiz dieses Lebens und seinen vielfältigen Reichtum! Es ist alles da. Wir müssen nur lernen, es zu sehen und gelassen unsere Wünsche und Ziele zu verfolgen und dabei mit dem jeweiligen aktuellen Stand zufrieden zu sein.

Eine kleine Übungsaufgabe zur Steigerung der Zufriedenheit

Führe folgende Übung durch in den nächsten Wochen und Monaten:

  • Wann immer Du frustriert bist oder enttäuscht, wütend, gestresst, unglücklich, unzufrieden, neidisch, eifersüchtig oder sonstige negative Emotionen verspürst:

o   Analysiere, woran es liegt:

  • Was erwartest Du von Dir selbst oder anderen?
  • Wie realistisch ist dies?
  • Ist Deine Erwartungshaltung angemessen?
  • Können Du selbst und andere mit vertretbarem Aufwand dieser Erwartungshaltung genügen?
  • Welche Maßnahmen kannst Du ergreifen, um die Lage zu verbessern?
  • Ist es wirklich wünschenswert, diese Erwartungen erfüllen zu wollen?
  • Wie leicht fällt es Dir, diese Erwartungen einfach loszulassen?

Schlusswort

Du kannst regelmäßig einen kurzen Denkanstoß erhalten zu Persönlichkeitsentwicklung & Erfolg.

Melde Dich jetzt kostenlos an!

Klicke auf das Bild und bestelle durch Angabe Deines Vornamens und Deiner Email-Adresse das kostenlose Produkt "Die besten Denkanstöße zu Persönlichkeitsentwicklung & Erfolg"!

Die besten Denkanstöße für Persönlichkeitsentwicklung & Geld - Produkt-Titelbild

Ich wünsche Dir ganz viel Spaß & Erfolg bei dem, was Du tust!
Dein NLPete

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.