Selbst gesetzte Geld-Schranken überwinden

Selbst gesetzte Schranken überwinden

Dieser Artikel ist ein Auszug aus der neuen Version meines Buches Die Tagessparplan-Methode und umfasst die Vorabversion eines neuen Kapitels.

Insofern beschäftigt er sich nicht allumfassend mit dem Überwinden selbst gesetzter Schranken, denn das ist ein weites Feld und könnte mit einer ganzen Artikelserie behandelt werden. Das extrahierte Kapitel des Buches betrachtet das Überwinden selbst gesetzter Schranken im Kontext von Geld und Sparen.

Im übertragenen Sinne gilt das Gesagte auch für viele andere Themenbereiche aus dem weiten Feld der Persönlichkeitsentwicklung. Egal ob Du Körper, Geist oder Seele voranbringen willst, Fitness erreichen, gesund und glücklich werden oder bleiben willst. Die Grundprinzipien sind stets dieselben. Nur würden wir dann jeweils andere Techniken zur Zielerreichung einsetzen, die sehr weitgefächert sind.


Lasse uns also zunächst im genannten Kontext bleiben und später sehen, wie wir auch anderweitig Schranken locker und leicht überwinden können.

Gedanken & Geld – Wie regierst Du Deine Welt?

Zu Reichtum und finanzieller Freiheit gelangst Du erheblich leichter, indem Du an Reichtum und Überfluss denkst anstatt an Armut und Mangel.

Dennoch gibt es enorm viele Menschen, die sich selbst sehr enge Schranken setzen in Bezug auf das, was sie sich selbst zugestehen und als erreichbar betrachten wollen.

Alle Dinge gelangen durch den Torbogen Deines eigenen Denkens in Dein Leben.

Dabei ist es egal, ob es sich um Menschen, Beziehungen, Geld, Gesundheit, Glück oder sonst etwas handelt.

Wenn Du also Dein Denken verengst, so verengst Du auch den Torbogen, durch den wünschenswerte Dinge in Dein Leben treten können.

Wir können uns zur Verdeutlichung einfach mal den Sohn des reichen Unternehmers Geldmachnitzki vorstellen, der für alle sichtbar seine Kinder liebt und unterstützt und ihnen nur das Beste wünscht.

Eines Abends sitzt Du zufällig im Restaurant am Tisch neben diesem Sohn und bekommst mit, wie er seiner Tischgesellschaft den ganzen Abend lang wortreich vorjammert, wie schwer er es doch habe und wie schlecht es ihm gehe. Sein Vater würde ihm bestimmt kein Erbe hinterlassen und er richte sich bereits auf ein äußerst bescheidenes materiell karges Leben ein. Daher habe er seine Ausgaben bereits auf das absolut notwendige Minimum reduziert.

Du weißt allerdings aus sicherer Quelle, den sichtbaren Lebensumständen sowie den veröffentlichten Bilanzen des Unternehmens, das Herr Geldmachnitzki besitzt, dass die Familie über Geld in Hülle und Fülle verfügt.

Vermutlich würdest Du deshalb wie alle anderen denken, dass der Sohn psychisch krank sein muss. Weil jeder weiß, dass seine Situation ganz anders ist und der Vater nichts lieber tut, als seinen Kindern ein gutes Leben in Wohlstand und Sicherheit zu ermöglichen.

Nachdem sich bei Dir beim Lesen des Beispiels vielleicht irgendwie ein Gefühl von Absurdität eingestellt hat, kannst Du nun den Blick auf andere Menschen oder Dich selbst richten.

Dort ist es manchmal nicht ganz so offensichtlich, weil nicht so überzeichnet wie im Beispiel und weil man sich selbst häufig weniger gut einschätzen kann als andere, die das von außen objektiver betrachten können.

Wenn man jedoch genauer hinsieht, so stellt man sehr häufig fest, dass das Beispiel des Unternehmersohns gar nicht so weit hergeholt ist, wie es zunächst schien.

Denn viele Menschen erreichen trotz harter Arbeit nicht das, was sie sich wünschen. Nicht wegen äußerer Umstände, sondern wegen der inneren Schranken, die sie sich selbst setzen und die sie unnötig einengen und verhindern, dass sie ihr volles Potential entfalten und den Lohn erhalten, der ihnen zusteht.

Bildlich gesprochen kannst Du das mit einem Mann vergleichen, der seinen Rasen sprengen will. Weil der Garten sehr groß ist, hat er einen besonders dicken Wasserschlauch ausgerollt und will das Wasser mächtig sprudeln lassen. Dabei tritt er jedoch versehentlich unbemerkt auf den Wasserschlauch und klemmt ihn ab. Weil nun anstelle des erwarteten üppigen Wasserstrahls nur wenig Wasser aus dem dicken Wasserschlauch tröpfelt, ärgert sich der Mann sehr und verflucht den Wasserschlauch, das Haus, den Garten und sein ganzes Leben. Er hadert mit dem Schicksal und fragt sich, warum das ausgerechnet ihm passiert. Dabei war die ganze Zeit genug Wasser da, der Schlauch hätte auch für eine großzügige Bewässerung ausgereicht, er hatte genug Zeit und das Wetter war schön. Das einzige Problem war er selbst. Nur hatte er leider nicht bemerkt, dass er selbst auf dem Schlauch stand.

Viele Menschen, die in bescheideneren Verhältnissen leben, als es ihnen möglich wäre, tun genau dasselbe wie der Mann im Garten.

Sie schneiden sich selbst den Zufluss materiellen Wohlstands ab, indem sie auf den Schlauch treten, der ihren Geldspeicher sonst auf das Großzügigste füllen würde. Sie tun dies nicht mit ihren Füßen, sondern durch Angst und weil sie nicht an ihre eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten glauben und daran, dass Wohlstand und Reichtum ihnen zustehen.

Das Gesetz des Überflusses ist universell und gilt durchgängig genauso wie die Grundsätze der Mathematik. 1+1 ist 2. Und genauso stellen sich Wohlstand und Reichtum dort ein, wo jemand an sich selbst glaubt und ein starkes Geldbewusstsein aufbaut.

Sowohl Mangel als auch Überfluss sind das Resultat Deines Denkens und Deiner Glaubenssätze.

Wenn Du Zeiten hattest, in denen Du noch auf dem Weg zu einem besseren Geldbewusstsein warst oder es zurzeit auch noch bist, so hast Du vielleicht schon so etwas Ähnliches erlebt wie das Gefühl von Verwunderung über Leute, von denen Du sicher bist, dass sie sich nicht in besseren finanziellen Verhältnissen befinden als Du. Und die dennoch auf irgendeine mysteriöse Weise zu besseren materiellen Dingen gelangen als Du.

Sie tragen keine billige, sondern gute Kleidung.

In ihrer Wohnung stehen keine billigen Einrichtungsgegenstände, sondern hochwertige geschmackvolle Möbel und edle Pflanzen. Schöne Bilder hängen an der Wand. Sie scheinen mit nichts wirklich zu knausern.

Auch ihre Ernährung ist am oberen Ende angesiedelt. Frisches Obst und Gemüse, Bio-Fleisch, feine Nüsse und vieles mehr sind selbstverständlicher Bestandteil ihres Speisezettels.


Aus diesem Grund halten viele Menschen sie für besser situiert, denn sie vergleichen den sichtbaren Lebensstandard mit ihrem eigenen.

Und sie halten sie häufig sogar für verschwenderisch und betrachten ihre eigene gefühlt extreme Sparsamkeit als wichtige Tugend und missbilligen den scheinbar aufwändigen Lebensstil der anderen.


Doch diese Sichtweise greift zu kurz, denn es gilt erst einmal herauszufinden, wie es die „gutsituierten“ schaffen, einen guten Lebensstil zu pflegen.

Zudem hat Sparen um jeden Preis auch seine Schattenseiten. Was ist das bisschen Geld, das jemand spart im Vergleich zu dem, was dann zu einem guten Leben fehlt? Nämlich gutes Essen, stilvolle Bekleidung, schöne Ausflüge mit Freunden und der Familie und viele andere Dinge, die das Leben so schön machen und uns Gesundheit und Glück bringen?

Extremes Knausern führt nicht zu einem reicheren Leben, sondern zu einem ärmeren.

Das hast Du vielleicht schon einmal bei großen internationalen Unternehmen gesehen, die mit guten Produkten tolle Umsätze machten und im Geld schwammen. Und dann kam irgendein Betriebswirt daher und versuchte den Gewinn zu erhöhen durch gnadenloses Sparen an allen Ecken und Enden. Ich erwähne hier als nur ein Beispiel von vielen überzogenen und von Geldgier getriebenen Sparorgien diejenigen in der Autoindustrie, die einige große Unternehmen fast in den Ruin getrieben hätten. Denn sie drückten ihre Zulieferer teilweise so drastisch in den Preisen, dass einige strategisch wichtige Zulieferer in Konkurs gingen und dann schnell Ersatz gefunden werden musste. Zudem kauften sie qualitativ schlechtere Komponenten ein und dachten bauernschlau, dass gelegentliche Reklamationen bei Fehlfunktionen auf Kulanz zu beseitigen billiger sei als die Verwendung hochwertiger Teile. Was diese Zahlen-Akrobaten jedoch nicht bedacht hatten, war, dass sie damit ihre Marke als Kern des Unternehmens beschädigten und die Käufer nicht mehr bereit waren, Premium-Preise zu bezahlen für Produkte, die zwar noch so ähnlich hießen wie die Vorläufermodelle, aber erheblich verschlechtert worden waren.

Solche und viele andere Beispiele zeigen, dass extremes Hardcore-Knausern nicht die richtige Lösung ist.

Wichtig ist, mit Augenmaß an den richtigen Stellen zu sparen, wo Verzicht Geld spart ohne Lebensqualität zu kosten. Das wirst Du auch bei den Leuten sehen, die einen höheren Lebensstandard zu genießen scheinen und trotzdem keine Schulden, sondern immer mehr Vermögen anhäufen.

Sie sparen an Dingen, die keine nennenswerte Verbesserung der Lebensqualität bringt:

  • Sie kaufen keine hippen Gadgets, die nur ein Jahr in sind und dann auf dem Müll landen.
  • Sie kaufen ein gebrauchtes 2-3 Jahre altes Auto bester Qualität für denselben Preis wie ein neues minderwertigeres Modell. Mit dem Unterschied, dass sie ein perfektes Auto fahren, was trotz seines Alters zum Zeitpunkt der Anschaffung länger hält als das Neufahrzeug geringerer Qualität. Und während der gesamten Nutzungsdauer mehr Spaß macht.
  • Sie kaufen keine Klingeltöne für Handys von dubiosen Anbietern für 2 Euro. Evtl. sogar noch im Klingelton-Monatsabonnement als permanente Geld-Drainage. Stattdessen konvertieren sie eigene Lieder in MP3 und spielen sie auf das Handy auf.
  • Sie kaufen sich keinen im Pappbecher schnell kalt werdenden Coffee to-go für mehrere Euro am Straßenrand nur kurze Zeit, nachdem sie von zu Hause los gefahren sind. Sondern nehmen sich überaus wohlschmeckenden Kaffee im Thermosbecher mit und genießen für einen Bruchteil des Geldes besseren Kaffee, der noch dazu lange heiß bleibt.
  • Usw. usf.

Es gibt überaus viele Möglichkeiten, Geld zu sparen und sich dabei sehr wohl zu fühlen. D.h. nicht das Gefühl zu bekommen, man könne sich nichts leisten und müsse Geld sparen und auf etwas verzichten, was andere haben und man auch gerne hätte. Vielmehr kann man viel Geld sparen und dabei sogar eine höhere Lebensqualität erzielen, wenn man intelligent spart und dafür sorgt, dass man durch das Sparen kein Armutsbewusstsein, sondern ganz im Gegenteil ein Gefühl von Wohlstand und reichhaltigem Leben bekommt. Seinen Kaffee auf dem Weg zur Arbeit aus einem genialen Thermosbecher aus edlem gebürstetem Metall zu trinken anstatt aus einem lausigen Pappbecher und dadurch jeden Tag mehrere Euro zu sparen, ist nur ein Beispiel von sehr vielen.

Darum gilt es, jede Sparidee daraufhin zu prüfen, wie gut sie Deinem Geldbewusstsein tut und wie Du mit ihr Geld sparen und gleichzeitig Deinen Lebensstandard steigern kannst.

Das Gesetz des Überflusses besagt: Egal, welchen Beruf Du hast und wie Deine Einkommenssituation ist. Dein Erfolg hängt von Deiner geistigen Einstellung ab.

Deine geistige Einstellung bestimmt, was Dir an materiellem Wohlstand zufließt.

Wenn Du sparen willst (und das ist gut so, denn schließlich dreht sich dieses Buch genau darum ;-)), so umgib Dich nicht mit vielen minderwertigen Produkten! Sondern stattdessen lieber mit weniger Gegenständen, die dafür eine gute Qualität haben.

Denn wann immer Du diese ansiehst oder anfasst, ergreift Dich ein angenehmes Gefühl von Qualität und Wohlstand.

Das befördert Dein Reichtumsgefühl und verbessert Deine geistige und emotionale Einstellung. Dein Innen und Dein Außen stützen und verbessern sich wechselseitig in einem positiven Regelkreis.

Zusammengefasst heißt das:

Spare konsequent!
Spare mit Augenmaß!
Verzichte auf Überflüssiges!
Umgib Dich mit guten Dingen!
Steigere Deine Lebensqualität!

Intelligentes kontinuierliches Sparen als erste Stufe des Vermögensaufbaus ist Thema dieses Buches. Extremes Knausern ist es nicht, denn das ist eher schädlich für das Geldbewusstsein.

Schlusswort

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Ich wünsche Dir ganz viel Spaß & Erfolg bei dem, was Du tust!
Dein NLPete

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