Wie ich auf NLP und Persönlichkeitsentwicklung gekommen bin

Wie viele andere Leute bin auch ich auf NLP und Persönlichkeitsentwicklung gekommen, als mein Leben nicht so richtig rund lief.

Ist ja auch klar: Die meiste Lust auf Veränderung hast Du dann, wenn der aktuelle Zustand nicht befriedigend ist. 🙂

Unschöne Vorgeschichte

Ich hatte damals als IT-Consultant sehr viel und überregional gearbeitet und war mächtig angestrengt.

Meine jetzige Ex-Frau arbeitete damals nicht und betreute unsere Kinder.


Geld hatten wir zwar mehr als genug, doch war ich nur am Wochenende zu Hause und saß auch dann noch viel am Schreibtisch.

Das war für alle Beteiligten eine hohe Belastung.

Und so kam es wie es des Öfteren kommt in der IT-Branche, die eine der höchsten Scheidungsraten aufweist durch den Projektstress, die vielen Reisen etc., die auf den Angehörigen dieser Branche lasten.

Will heißen, dass meine Holde den langen Schuh machte und sich mitsamt den Kindern verdünnisierte.

Und ich stand irgendwie recht uncool da.

Körperlich auf den Hund gekommen, kein Zuhause mehr, Frau weg, Kinder weg, teurer Unterhalt und weiterhin viel Stress im Job, zu dem jetzt noch weiterer Stress durch ein langwieriges Scheidungsverfahren und die gesamt damit verbundene Umstellung hinzukam.

Also eine gelinde gesagt etwas ungünstige psychosoziale Lage.

Und da wurde mir auf einmal ganz deutlich klar, dass ich ein total verhärmter IT-Scherge war und dringend etwas für mich tun musste, nachdem ich mich jahrelang für Auftraggeber, Staat und Familie aufgerieben hatte.

Diese Erkenntnis war nicht weiter schwer.

Doch die Frage, wie genau ich vorgehen wollte, um das Ruder herumzureißen, war es schon eher.

Phönix aus der Asche

Ich erarbeitete zunächst einen groben Masterplan, um mich vollständig neu aufzubauen.

Die Reihenfolge legte ich fest nach der Dringlichkeit:

  1. Körperlichen Wiederaufbau durchführen, da der Körper die Grundlage von allem ist und Bewegung gut gegen Stimmungstiefs.
    Zudem hatte ich gerade einen Bandscheibenvorfall hinter mir, den es auszumerzen galt.
  2. Geistigen und intellektuellen Fortschritt auf vielen Ebenen beschleunigen, da mir dies viel Freude macht.
  3. Seelische Ausgeglichenheit herstellen und mich in meinem inneren Wohlbefinden von äußeren Umständen und anderen Menschen unabhängig machen.
    Um jederzeit Herr meiner emotionalen Lage zu sein und meine Stimmung so zu wählen, wie ich möchte.
    Und merkwürdigerweise ist sie dadurch seitdem sehr viel besser geworden. 😉
  4. Finanziell noch erfolgreicher werden, um zukünftig mehr Freiheiten zu erhalten, mein Leben genau so zu führen, wie ich es für richtig halte.
    Dazu wollte ich nicht nur das aktive Arbeitseinkommen steigern, sondern zukünftig auch ein passives Einkommen erzielen.
    Ich nahm mir vor, beides sukzessive parallel zueinander hochzufahren.

Dankenswerterweise machte mich damals genau zum richtigen Zeitpunkt ein Freund auf NLP aufmerksam.

Denn das war genau das, was ich in meiner Werkzeugkiste brauchte.

Ich stöberte daraufhin oft und gerne im Internet, bestellte haufenweise Literatur, abonnierte Podcasts und betätigte mich intensiv als Autodidakt.

Das war schon mal ganz gut, doch irgendwie hatte ich das Gefühl, dass das Ganze noch nicht richtig gezündet hatte.

Denn die NLP-Formate, Übungen, Affirmationen etc. waren mir zwar intellektuell vertraut und hatten auch eine positive Wirkung, aber ich hatte noch keinen richtig tiefen Zugang dazu.

NLP-Seminare und die Wirkung

Daher verfiel ich auf die Idee, ein Seminar zu besuchen, um im Live-Erleben dichter ranzukommen.


Ich setzte mich also wieder an die Konsole und sichtete die zahlreichen Angebote.

Dabei gibt es im Prinzip zwei große Gruppen.

Einerseits die Society of NLP mit dem Begründer des NLP Richard Bandler im Hintergrund.

Und andererseits die deutsche Kopie des DVNLP, die mehr nach deutscher Didaktik vorgeht.

Mir persönlich liegt schon seit meiner Studienzeit die amerikanische induktive Didaktik sehr viel mehr als die aus meiner Sicht zu verkopfte deduktive Didaktik des deutschsprachigen Raums.

Ergo hielt ich Ausschau nach Seminaren und Trainern, die der Society of NLP angehören.

Dabei stieß ich auf Chris Mulzer, der nach meinem Dafürhalten zu den besten NLP-Trainern Deutschlands zählt.

Und das war der Wendepunkt!

Zunächst machte ich bei Chris den NLP-Practitioner und im Jahr darauf den NLP-Master.

Ich hatte geradezu phänomenale Erlebnisse auf diesen beiden Seminaren sowie einigen weiteren wie z.B. Brainmachines, der jetzt Bestandteil des Brainpower ist.

Vor allem der Einstieg mit dem Practitioner hat mir sehr viel gegeben im Hinblick darauf, mich selbst mit Hilfe einfacher Techniken rasch zu verändern.

Der Master dient dann als Aufbau dazu, dieses Wissen und Können auch an andere weiterzugeben.

Nach dem Practitioner ging es steil und immer steiler bergauf.

Denn jetzt hatte ich Referenzerlebnisse und konnte dadurch mein theoretisches Wissen auch eigenständig in eine kontinuierliche persönliche Weiterentwicklung umsetzen.

Den Staffelstab weitergeben

Mir hat das so gut getan und tut es immer mehr, dass ich beschlossen habe, neben meiner Arbeit als Informatiker diesen Blog zu betreiben und auch anderen Anregungen zu geben, sich mit NLP und den daraus abzuleitenden weiteren Themen der Persönlichkeitsentwicklung wie Fitness, Gesundheit, finanzieller Wohlstand usw. zu beschäftigen.

Und ich schreibe auch gerne etwas über andere Themen, die mich interessieren und mit Spaß am Leben zu tun haben, der sich jetzt mehr und mehr und immer noch mehr einstellt.

Picke Dir aus den Artikeln diejenigen heraus, die Dich persönlich am Meisten interessieren.


Und lasse mich gerne über die Kommentarfunktion Deine Meinung dazu wissen.

Quellen

Ich habe viel Literatur studiert zum Thema.

Im Folgenden liste ich einige Bücher auf, die mir gut gefallen haben und für einen Einstieg gut geeignet sind.

Außerdem verweise ich auf einige der Produktionen von Chris Mulzer, die ich mir vor und nach den Seminaren gekauft habe und die mir gut gefallen haben.

Wenn Du mehr willst, so melde Dich für den Newsletter an, mit dem ich von Zeit zu Zeit eine Liste mit Quellenangaben versende.

Bücher & Audio/Video-Produktionen

Am Besten gefallen haben mir:

Podcasts

Einer der besten Podcasts zu dem Thema ist der Podcast „NLP-fresh-up“ von Marc Pletzer, den er zusammen mit Wiebke Lüth und Ralf Gerstenlauer produziert: http://nlp-fresh-up.podspot.de/rss.

Den kann ich nur wärmstens empfehlen.

Er bietet Dir viele Stunden angenehme Anregungen und gute Gefühle.

Fazit

Für einen Einstieg in das Thema NLP empfehle ich folgendes Vorgehen:

  • Lies und denke Dich ein mit einigen Büchern aus der Literaturliste, um Dir Hintergrundwissen zu verschaffen.
  • Betrachte Deine Motivation, Dein Leben zum Besseren hin zu verändern und was Dir das wert ist.
  • Wenn Du noch unsicher bist, was Dich auf Seminaren und Workshops erwartet, so kannst Du zum Einen einige der oben aufgeführten Audio- und Video-Produktionen kaufen und zum Anderen die auf YouTube verfügbaren Videos ansehen.
  • Wenn Du Seminare besuchen willst, so empfehle ich, zuerst den NLP-Practitioner zu besuchen und erst danach den NLP-Master, selbst wenn es möglich ist, gleich den Master zu besuchen.
    Denn das Erleben ist jeweils ein ganz anderes.
    Beim Practitioner veränderst Du Dich selbst stark und gehst voll rein.
    Beim Master lernst Du dann, andere bei ihrer Veränderungsarbeit zu unterstützen.

Schlusswort

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Ich wünsche Dir ganz viel Spaß & Erfolg bei dem, was Du tust!
Dein NLPete

5 Gedanken zu „Wie ich auf NLP und Persönlichkeitsentwicklung gekommen bin“

  1. Hallo Nate,

    mir geht es auch so, dass ich interessiert daran bin, wie andere auf das Thema kommen und mit welchen Strategien sie dabei vorgehen.

    Eine gute Idee von Dir, auch eine Literaturliste zu machen.
    Denn es gibt viele Bücher zum Thema und es ist schön, wenn man von anderen Input erhält, welche davon sich noch mehr zu lesen lohnen als die anderen.
    Ich werde weiterhin gerne Deinen Blog beobachten und freue mich auf Deine Liste.

    Der Practitioner wird ganz sicher ein tolles Erlebnis für Dich werden und ich wünsche Dir ganz viel Spaß und tiefe Einsichten!

    Bis bald!

  2. Eine sehr authentische Darstellung. So ungefähr war auch mein Weg zum NLP. Es gab innerhalb kürzester Zeit sehr viele Änderungen. Im IT Bereich bin ich nicht mehr tätig ….lach.

  3. Toller Bericht um Einsteigern zu NLP einen Überblick zu geben. Ich bin selber auch NLP-Master-Practitioner und kann meinen Lesern auch immer nur empfehlen diesen wertvollen Werkzeugkoffer auch für sich selber zu nutzen. Ich stöbere noch ein wenig durch deinen Blog, um vielleicht bekanntes zu entdecken, aber auch neue Eindrücke zu gewinnen.

    1. Hallo Hendrik,

      schön, dass Dir der Einstiegsartikel gefällt.

      Ja, NLP ist ein großartiges Toolset.
      Wer die Anwendung auf seine persönlichen Themen beherrscht, kann erheblich leichter zu einem interessanten, glücklichen und finanziell erfolgreichen Leben kommen.

      Gefallen könnte Dir evtl. auch der Artikel über die Elman-Induktion einer selbsthypnotischen Trance.
      Damit kannst Du auf einfache Weise in Eigenregie Veränderungsprozesse in Dir durchführen.

      Liebe Grüße
      Peter

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