Ziele zu erreichen ist leichter als gedacht, wenn Du ein paar einfache Grundregeln beherzigst.

Ziele erreichen leicht gemacht

Wohl jeder kennt das.

Du setzt Dir (bevorzugt zu Silvester) große Ziele mit unrealistischen zeitlichen Vorgaben:

  • Ich nehme in den nächsten 2 Monaten 20kg ab
  • Ich laufe in 10 Wochen einen Marathon
  • Am Ende des Jahres will ich Millionär sein

Diese Ziele mögen okay sein, wenn Du schon dicht dran bist am postulierten Ziel. Also z.B. zum Zeitpunkt der Zielsetzung schon 20-30km laufen kannst oder bereits 950.000 EUR besitzt.


Doch vielfach ist dem eben nicht so, wenn Leute sich Ziele setzen. Und das ist ein großer Fehler.

Die Kombination einer großen Aufgabe mit überzogener zeitlicher Vorstellung ist viel schlimmer, als wenn Du Dir gar nichts vornimmst.

Denn was macht das mit Dir?

Du startest erst gar nicht so richtig, weil Du weißt, dass es sehr schwierig ist.

Dein Unbewusstes weiß sogar, selbst wenn Dein Bewusstsein dies leugnet, dass es unmöglich ist.

Irgendwann reißt Du Dich dann mächtig am Riemen und versuchst mit großem Elan das Unmögliche doch noch irgendwie zu erreichen.

Dadurch überdehnst Du Deine körperlichen und/oder mentalen Kräfte und Erschöpfungs- oder Verletzungssymptome stellen sich ein und die Zielerreichung rückt in weite Ferne.

Und trotz Deines hohen Engagements hast Du am Ende zur Deadline Deine Ziele nicht erreicht und fühlst Dich wie ein Vollversager.

Wenn Du anderen zuvor von Deinen Plänen erzählt hast, musst Du Dich je nach Qualität Deiner Freunde und Bekannten vielleicht sogar noch veräppeln lassen.

Und das unterminiert Deine Bereitschaft, Dir erneut Ziele zu setzen, weil Du diese unangenehmen Gefühle nicht noch einmal erleben möchtest.

Dadurch hast Du Dir und Deiner Zielsetzungs- und Zielerreichungsfähigkeit einen echten Schaden zugefügt.

Das kannst Du mit ganz einfachen Tricks vermeiden:

  • Kill the deadline!
  • The secret of winning is beginning!
  • Take baby steps!

Damit kannst Du ganz locker und leicht auch sehr große Ziele erreichen.

Doch warum ist das so?

Kill the deadline!

Viele Management-Gurus propagieren zwar das SMART-Prinzip für Zielsetzungen und in großen Organisationen mit zeitlichen Abhängigkeiten der Beteiligten voneinander sind verlässliche Termine wichtig und für einige chronische Prokrastinatoren mag das ebenfalls hilfreich sein.

Für Andere ist es jedoch meiner Erfahrung nach besser, wenn Du spielorientiert anstatt zielorientiert vorgehst und Dich auf den Prozess konzentrierst anstatt auf das nackte Ergebnis.

Und dabei kontinuierlich nachjustierst, während Du an der Zielerreichung arbeitest.

Dadurch gerätst Du nicht in Panik, wenn ein gesetzter Termin näher rückt und Du noch nicht weit genug bist.

Sondern kannst Dich an Deinen permanenten Fortschritten erfreuen, was Dir immer mehr Kraft verleiht.

The secret of winning is beginning!

Das Wichtigste ist es, überhaupt und schnellstmöglich zu beginnen.

Tue Dir also einen großen Gefallen und mache Dir den Beginn so einfach wie nur irgendwie möglich.

In Bezug auf die obigen Beispiele von Zielsetzungen nimm Dir z.B. vor:

  • Ich nehme in der ersten Woche 50g ab
  • Ich laufe in der ersten Woche 3-mal im Spaziergängertempo die Straße hoch und runter
  • Ich spare in der ersten Woche jeden Tag 1 Euro

That’s it!

Nicht mehr und nicht weniger.

Denn wenn Du den Beginn so überaus einfach machst, fällt es Dir spielend leicht zu beginnen.

Dadurch hast Du das wichtige Erfolgserlebnis, tatsächlich begonnen zu haben.

Und Du fokussierst Deine Gedanken ab sofort auf die Zielerreichung.

Denn weil Du weißt, dass Du in einer Woche 50g weniger wiegen willst, wirst Du jeden Tag überlegen, was Du an überflüssigem Essen weglassen kannst. Und dieses winzige Ziel von 50g Gewichtsverlust wirst Du ja nun wirklich nicht verfehlen wollen und daher sicherheitshalber lieber etwas weniger essen als für dieses Miniziel eigentlich nur notwendig ist.

Und jedes Mal, wenn Du die Straße hoch- und runtergehst, wirst Du unweigerlich darüber nachdenken, dass Du ja auch problemlos schneller und weiter laufen könntest.

Und jedes Mal, wenn Du einen Euro in Dein Spargefäß tust, wirst Du Dir überlegen, was Du außerdem noch tun kannst, um der Million näher zu kommen.

Und das Wichtigste bei der Zielerreichung ist nun mal, so rasch wie möglich seinen Fokus auf das Ziel zu richten und das Unbewusste zu stimulieren, nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen und möglichst viele davon zu finden.

Take baby steps!

Nutze das Prinzip der kleinen Schritte.


Und vergleiche Deinen aktuellen Stand nicht ständig mit einem riesengroßen Ziel, sondern jeweils mit dem von gestern und vorgestern und dem Zeitpunkt, an dem Du begonnen hast.

Du kennst das vielleicht aus eigener Erfahrung vom Wandern und es gibt auch viele Untersuchungen dazu.

Wer während einer mächtigen Wanderung von Anfang an immer auf den Gipfel schaut und dadurch ständig daran denkt, wie weit und anstrengend der vor ihm liegende Weg noch ist, hat eine erheblich geringere Chance den Gipfel zu erreichen als derjenige, der nur auf den direkt vor ihm liegenden Weg schaut und beharrlich einen Schritt nach dem nächsten geht.

Steigere Dich bei der Zielerreichung also in kleinen Schritten, die jeder für sich ganz einfach sind.

Das schont Deine mentalen Kräfte und Du adaptierst Dich viel leichter an körperliche, geistige, seelische oder finanzielle Herausforderungen.

Nehmen wir das Beispiel des Marathonlaufens.

Gehe dabei so langsam voran, dass es einem Außenstehenden vielleicht komisch vorkommen wird.

Doch lasse Dich davon nicht beirren.

Denn hierbei kommt das Prinzip des Zinseszinses zum Tragen, welches in seinen Auswirkungen für den von Natur aus linear denken Menschen immer wieder erstaulich ist.

Gehen wir mal davon aus, dass Du zu Beginn 1 km gehen kannst mit 5 km/h, also ganz locker und entspannt spazieren gehst für 12 Minuten.

Und am nächsten Tag 1,01 km gehst mit 5,05 km pro Stunde.

Und so fort.

Wenn Du Dich auf diese Weise jeden Tag nur um 1% steigerst und dies ein Jahr lang tust.

Um wieviel hast Du Dich dann gesteigert und wie sieht das Endergebnis aus?

Die Formel dafür ist: Berechne den Multiplikationsfaktor als 1,01 hoch 365 und multipliziere die obigen Zahlen damit.

1,01 hoch 365 ergibt 37,78.

Mithin würdest Du bei 1% täglicher Steigerung am Ende des Jahres 37,78 km laufen mit einer Geschwindigkeit von 188,9 km/h.

Dann würdest Du zum Schluss also nicht nur jeden Tag fast eine Marathonstrecke laufen, sondern auch noch in der Geschwindigkeit eines guten Motorrades auf der Autobahn. 🙂

Ich habe das Beispiel natürlich etwas extrem gewählt.

Um zu verdeutlichen, dass es überhaupt nicht auf Deine Ausgangslage ankommt.

Sondern ausschließlich darauf, Dich kontinuierlich zu verbessern und die Zeit für Dich arbeiten zu lassen.

Wenn wir es jetzt mal weniger extrem machen, dann könnte das z.B. so aussehen, wie Du Dich jeden Tag geringfügig steigerst:

  • In der ersten Woche ziehst Du jeden Tag zur selben Zeit Deine Sportsachen und Laufschuhe an, gehst vor die Tür, schaust Dich um und denkst ans Laufen.
    Und dann gehst Du wieder rein, ziehst Dich aus und duscht.
  • In der zweiten Woche ziehst Du jeden Tag zur selben Zeit Deine Sportsachen und Laufschuhe an, gehst vor die Tür, schaust Dich um und denkst ans Laufen.
    Anschließend gehst Du die Straße im Spaziergängertempo einmal hoch und wieder runter.
    Dann gehst Du wieder rein, ziehst Dich aus und duscht.
  • In der dritten Woche ziehst Du jeden Tag zur selben Zeit Deine Sportsachen und Laufschuhe an, gehst vor die Tür, schaust Dich um und denkst ans Laufen.
    Anschließend trabst Du in einer Dir sehr angenehmen Geschwindigkeit die Straße einmal hoch und wieder runter.
    Dann gehst Du wieder rein, ziehst Dich aus und duscht.
  • In der vierten bis achten Woche ziehst Du jeden Tag zur selben Zeit Deine Sportsachen und Laufschuhe an, gehst vor die Tür, schaust Dich um und denkst ans Laufen.
    Anschließend läufst Du und steigerst dabei im Vergleich zur Vorwoche jeweils entweder die Geschwindigkeit oder die Strecke um ein kleines bisschen.
    Dann gehst Du wieder rein, ziehst Dich aus und duscht.
  • Und danach wirst Du feststellen, dass das Laufen ein Selbstgänger geworden ist.
    Denn nun hast Du eine feste Gewohnheit entwickelt und benötigst kaum noch Willensenergie, um weiterzulaufen.
    Sondern es geht wie von selbst.
    Fein, oder?

Fazit

Mit diesen einfachen Tricks hast Du alles zur Verfügung, um selbst größte Ziele zu erreichen.

Wende Sie an und genieße die mühelose Zielerreichung auch in vielen anderen Bereichen wie dem Sparen von Geld, der Umsetzung von Erfolgsprinzipien, der Raucherentwöhnung, der Umstellung auf Mehrphasenschlaf, der beruflichen Karriere, der Steigerung Deiner Kreativität, dem Schreiben von Büchern, dem Erlernen einer neuen Sprache oder eines Musikinstrumentes und vieles mehr.


Überlege Dir gleich jetzt, was für Dich das beste Thema ist, bei dem Du die gerade kennengelernten Tricks einsetzen kannst.

Und dann:

  • Kill the deadline!
  • The secret of winning is beginning!
  • Take baby steps!

Schlusswort

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Ich wünsche Dir ganz viel Spaß & Erfolg bei dem, was Du tust!
Dein NLPete

2 Gedanken zu „Ziele erreichen leicht gemacht“

  1. Die Anregungen können hilfreich sein.

    Ich persönlich finde es zusätzlich noch wichtig und elementar, jedes (Etappen-) Ziel auch mit einem angenehmen Gefühl zu hinterlegen.

    Ich horche in mich hinein und freue mich dann schon im Vorfeld, wie schön es sein wird, wenn ich das Ziel erreicht habe.

    Ein kleines Beispiel:

    Mein Ziel war es, mit meinem Pferd alleine im Gelände auszureiten. Ich habe mir vor Erreichung des Ziels schon vorgestellt, wie dieses Gefühl sein wird, ganz frei und unabhängig auszureiten. Herrlich!!!
    Das hat mich motiviert, etwas dafür zu tun: In den letzten Wochen habe ich dafür gesorgt, dass meine Stute jeden Tag bewegt wird und somit ausgeglichen ist.

    Gestern war es dann so weit: Wir waren alleine draußen! Frei und unabhängig sind wir über Feldwege und im Wald unterwegs gewesen.
    Und gedankt wurde mir das mit vielen guten Gefühlen!

    1. Ja, Ziele zu visualisieren halte ich auch für eine sehr wirksame Technik.

      D.h. sich das Endergebnis in den blühendsten Farben vorzustellen und zu fühlen, wie es ist, wenn man sein Ziel erreicht hat.
      Dazu noch eine Prise time distortion, d.h. sich in die Zukunft hineinzuversetzen von von dort aus zurückzuschauen und zu sehen, wie mann das alles geschafft hat.

      Das nehmen ich gerne auf in den Artikel.

      Danke für den guten Hinweis.

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