Zufriedenheit – was ist das?

Was ist Zufriedenheit - Artikelbild

Jeder kennt das Wort Zufriedenheit und benutzt es ganz selbstverständlich.

Wenn Du etwas genauer hinhörst, dass wirst Du feststellen, dass Zufriedenheit häufig eingeschränkt verwendet wird im Sinne von „ich bin zufrieden mit X“. Dabei steht X für viele verschiedene Dinge: Beruf, Auto, Haus, Partner, Wetter, Geldspeicherpegel und vieles mehr.

Es wird oft darüber gesprochen, wie zufrieden man mit Dingen und Personen ist.


Was jedoch häufig übersehen wird, ist, dass die wichtigste Zufriedenheit die mit Dir selbst ist. Denn wenn Du mit Dir selbst zufrieden bist, so färbt dies intensiv auf Deine Zufriedenheit mit Deiner Umgebung ab. Du bist dann viel eher zufrieden mit den oben aufgezählten Dingen. Umgekehrt gibt es Menschen, die mit rein gar nichts zufrieden sind, obwohl sie fast alles haben, was man sich nur wünschen kann. Weil sie nicht mit sich selbst zufrieden sind, kann die Umgebung dies auch nicht für sie leisten. Weder ein tolles Haus noch ein gutes Auto, ein modernes Smartphone, eine Familie oder ein Partner können die Leere füllen, die sich auftut, wenn jemand nicht mit sich selbst zufrieden ist.

Ursache und Wirkung

Du kannst Dir jetzt einmal die Frage stellen, was Ursache und was Wirkung ist. Erhalten wir viele tolle Dinge und treten wunderbare Menschen in unser Leben und sind wir dann dadurch zufrieden? Oder ist es umgekehrt so, dass wir mit uns selbst zufrieden sind und dadurch viele tolle Menschen anziehen und materieller Wohlstand Einzug hält?


In meiner Welt ist eher letzteres der Fall.

Daher lautet die einfachste Regel, damit Du zufrieden sein kannst:

Mache Deine Zufriedenheit nicht abhängig von äußeren Umständen!

Sei einfach zufrieden mit Dir selbst und die äußeren Umstände werden dem folgen und sich immer mehr in die Richtig hin entwickeln, die Dir besonders gut gefällt.

Das ist auch meine Erfahrung und entspricht in etwa dem Phänomen beim Einschlafen, das Du vermutlich kennst. Wenn Du unbedingt schnell einschlafen möchtest, weil Du am nächsten Tag einen wichtigen Termin oder einen langen Tag hast und fit sein willst. Und wenn Du deshalb ständig überlegst, ob Du schon müde genug bist und ob Du jetzt schnell einschläfst oder noch nicht. Dann kannst Du fast sicher sein, dass das Einschlafen sich über einen sehr langen Zeitraum hinzieht. Denn durch das Überlegen bleibst Du eher wach und wenn Du dann doch wegzudämmern beginnst, so kommt Dir der Gedanke „Na endlich! Jetzt werde ich sicher gleich einschlafen. Das ist gut, denn morgen erwartet mich X.“. Dieser Gedanke lässt Dich aber rasch wieder munter werden, weil gleich darauf Deine Gedanken zu X wandern und was dafür am nächsten Tag noch alles zu tun ist, was schief laufen könnte usw. usf.

So ähnlich ist es auch mit der Zufriedenheit. Solange Du Deine Zufriedenheit von äußeren Umständen und anderen Personen abhängig machst und permanent grübelst, ob jetzt endlich alles soweit ist, dass Du mal zufrieden sein könntest, wird Zufriedenheit sich erst nach sehr langer Zeit oder gar nicht einstellen oder schnell wieder verfliegen.

Fokussiere Dich also einfach auf Dich selbst, schau auf Deine positiven Eigenschaften und Fähigkeiten und erfreue Dich an ihnen. Sei zufrieden mit Dir und schon bald wirst Du auch mit den äußeren Bedingungen zufrieden sein. Und wundersamerweise werden sich die äußeren Bedingungen immer mehr zu Deinen Gunsten verändern.

Zufriedenheit ist kein Synonym für Antriebslosigkeit!

Ich habe schon viele Menschen kennengelernt, die gar nicht zufrieden sein wollten, um nicht Gefahr zu laufen, ihren Antrieb zu verlieren.

Das hört sich vielleicht etwas merkwürdig an, doch steckt dahinter eine Logik, die manch einer für glaubwürdig hält.

Die These lautet: „Wenn ich zufrieden bin unabhängig von äußeren Bedingungen, dann habe ich ja gar keinen Anreiz mehr, nach mehr zu streben.“

Irgendwie perfide, diese Logik. Denn sie suggeriert, dass man am besten sein ganzes Leben lang unzufrieden bleiben sollte, weil man dann am meisten aus sich herausholen könne.

Da stellt sich als Erstes die Frage: Selbst wenn die These wahr wäre. Lohnt es sich wirklich, sein ganzes Leben lang unzufrieden zu sein, um irgendwie irgendetwas ein wenig besser hinzubekommen?

Zudem kann ich persönlich diese These in keiner Weise bestätigen. Meine produktivsten Phasen hatte ich immer dann, wenn ich sehr zufrieden war mit mir und meinen Umgebungsbedingungen. Und zwar unabhängig davon, ob diese nach klassischen Maßstäben besonders genial waren oder nicht.

Und wiewohl ich mittlerweile größtenteils zufrieden bin mit mir und meiner Umgebung, bin ich in keiner Weise antriebslos, sondern ganz im Gegenteil äußerst aktiv.

Eine kleine Übung zur Steigerung der Zufriedenheit

Insgesamt rate ich deshalb dazu, an der Zufriedenheit mit sich selbst zu arbeiten, aus der sich viele tolle Dinge entwickeln können. Und nicht darauf zu warten bis zu einer fernen Zukunft, bis vielleicht einmal alles so toll ist, dass Du dann vielleicht mal zufrieden sein könntest.

Führe dazu eine einfache kleine Übung durch:

  • Frage Dich selbst, womit Du in diesem Moment zufrieden bist. Notiere Deine Antworten schriftlich.
  • Wenn Du nicht zufrieden bist.
    • Für welchen Tag planst Du, zufrieden zu sein?
    • Was hindert Dich daran, jetzt genau in diesem Moment zufrieden zu sein?
    • Was kannst Du heute tun, um eines dieser Hindernisse zu überwinden?

Schlusswort

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Ich wünsche Dir ganz viel Spaß & Erfolg bei dem, was Du tust!
Dein NLPete

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